Paris, im Hause Celimènes...
Die Gäste kommen...
Zur Zeit Ludwigs XIV. hofiert in Paris ausgerechnet der zynische Moralist Alceste die schöne, aber wankelmütige Celimene. Dabei gelingt es ihm durch seine unversöhnliche Art, die übrigen Kavaliere binnen kurzem gegen sich aufzubringen: schonungslos kritisiert er die lyrischen Experimente des schöngeistigen Oronte, zwei eitle Edelleute beschimpft er als Heuchler und Lästermäuler. Während seine absurde Liebe zu Celimene immer neue Rückschläge erfährt, wittern die zunächst unbeachteten Verehrerinnen Alcestes ihre Chance. Die sonst so tugendhafte Arsinoe spinnt eine Intrige, um dem erklärten Feind menschlicher Verlogenheit das wahre Wesen der Geliebten vor Augen zu führen.